"Was ihr einem meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan. "
(Mt. 25,40)

In jedem Antlitz
blitzt ein Geheimnis hervor.
Vielleicht ist es Gott,
der dir entgegenstrahlt.
¡Hola España! Von der Mündung zum zauberhaften Kloster Oia
Ein Übertritt mit der Fähre und das erste Staunen in Galizien.
Heute war ein ganz besonderer Morgen. Wir haben Caminha hinter uns gelassen und den Rio Minho überquert. Mit der Fähre über diesen Grenzfluss zu fahren, fühlt sich wie ein wahrer Meilenstein an: Portugal liegt nun hinter uns, während sich das raue, grüne Galizien vor uns entfaltet.
Ein neues Land, derselbe Ozean
Kaum haben wir Spaniens Boden betreten, spüren wir: Die galizische Landschaft hat mit der portugiesischen nichts zu beneiden. Sie ist vielleicht ein wenig wilder, die Klippen stechen deutlicher hervor, und das Grün der Wiesen strahlt in noch intensiveren Farben. Die Wege führen uns weiter an der Küste entlang, während die salzige Gischt des Atlantiks uns herzlich begrüßt.
Ein spiritueller Halt: Das Kloster Santa María de Oia
Das unbestrittene Highlight unserer heutigen Etappe war der Besuch des Klosters in Oia. Es ist ein nahezu traumhaftes Bild: Ein imposantes Zisterzienserkloster aus dem 12. Jahrhundert, das direkt an der steinigen Küste thront. Man sagt, es sei das einzige Kloster in Spanien, das so nah am Meer gelegen ist.
Wir haben uns die Zeit genommen, diesen geschichtsträchtigen Ort auf uns wirken zu lassen. Die massiven Mauern haben über Jahrhunderte den Stürmen des Atlantiks standgehalten – ein schönes Symbol auch für unsere Reise: Wir trotzen den Kilometern und schöpfen an solchen Orten neue Kraft.
Ankunft in Galizien
Die Luft ist frisch, die Stimmung hervorragend, und das spanische Lebensgefühl hat uns sofort ergriffen. Aus dem vertrauten „Bom Caminho“ ist heute ein herzliches „¡Buen Camino!“ geworden.
Spanien, wir freuen uns auf all das, was du für uns bereithältst!
¡Buen Camino!




