"Selig, die arm sind vor Gott." (Mt. 5,3)

Im Weniger liegt ein Reichtum,
den kein Besitz ersetzen kann.
Leere deine Hände,
und sie werden sich füllen.
25,3 Kilometer unberührtes Küstenglück und der Zauber der letzten Etappe.
Gute Nachrichten: Unsere Muskeln haben sich mit uns ausgesöhnt! Nachdem wir gestern von einer erfrischenden Dusche geträumt haben, starten wir heute mit einem Lächeln. Es läuft ruhiger, der Körper hat seinen Rhythmus gefunden, und die Landschaft zeigt sich von ihrer besten Seite.
Auf ebenen Pfaden durch das Fischeridyll
Hinter Viana do Castelo präsentiert sich der Küstenweg in sanfter Form. Die Wege sind angenehm flach, und die vertrauten Holzbohlen führen uns sicher über den Sand und durch das Dünengras. Wir wandern durch pittoreske Fischerdörfer, in denen die Zeit stillzustehen scheint. Überall schaukeln bunte Boote im Wasser, und die entspannte Atmosphäre des Nordens umgibt uns.
Ein letztes Mal „Bom Caminho“ in Portugal
Heute ist ein besonderer Tag, denn wir stehen vor unserer letzten Etappe auf portugiesischem Boden. 25,3 Kilometer trennen uns von Caminha – dem Tor nach Spanien. Wir genießen jeden Schritt auf diesen Pfaden, die uns in den letzten Tagen ans Herz gewachsen sind. Das Rauschen des Meeres ist heute unser stetiger, beruhigender Begleiter.
Das Ziel im Blick: Caminha
Unser Ziel ist das bezaubernde Grenzstädtchen Caminha, das direkt an der Mündung des Flusses Minho liegt. Auf der anderen Uferseite winkt bereits Spanien. Ein merkwürdiges Gefühl – voller Stolz auf die vielen Kilometer in Portugal, zugleich voller Vorfreude auf das neue Kapitel, das morgen beginnt.
Portugal, du warst wunderbar zu uns. Ein letztes Mal für diese Reise:
Bom Caminho!





